Mein Logo, meine Visualisierung und wie sie mir half, für mein Leben zu kämpfen…

Meine persönliche Erfahrung mit der Visualisierung machte ich im Jahr 2015 und obwohl ich die Methode dazumal noch nicht kannte, half mir die Visualisierung dabei, weiter am Leben zu bleiben und zu genesen… hier ist meine persönliche Geschichte aus meinem Film des Lebens…

In schwierigen Lebenssituationen gab es für mich schon immer nur die Option, an ihnen zu wachsen, nie diejenige, an ihnen zu zerbrechen. 2015, nach einer missglückten Routineoperation, lag ich vollkommen abgemagert und mit keinerlei körperlichen und mentalen Ressourcen auf der Intensivstation. Medizinisch war jegliche Hilfe ausgeschöpft und die Ärzte erklärten mir, dass ich kämpfen müsse, falls ich meinen Zwillingen nochmals beim Spielen zusehen möchte. Nachdem mir bewusst war, wie ernst meine gesundheitliche Situation ist, visualisierte ich mir mein Ziel anhand eines Bildes. Das Bild von dem Lebensbaum mit seiner schönen, herzförmigen Baumkrone, meine Kinder, die um ihn herumspringen, Vögel die sorglos am Himmel über mir und meinen Kindern schweben, begleitete mich von diesem Zeitpunkt an bis in meine Träume. Trotz dieser fast ausweglosen Situation gelang es mir so, innert kurzer Zeit zu genesen. Zurück in der Normalität folgte eine längere Zeit, in der ich mich in einer Art Ohnmacht befand. Ich funktionierte nur noch wie eine Marionette. Meine Posttraumatische Belastungsstörung ignorierte ich gekonnt und mein destruktives Verhalten deutete ich als neu gewonnene Lebensfreude. Es dauerte Monate bis ich erkannte, dass ich lieber innerlich zerbrach als mich der Vergangenheit zu stellen. Ich begann mein Leben dissoziiert zu reflektieren. Es folgte eine lange Zeit der Neuorientierung, beruflich und auch privat. Erst als ich meinen eigenen Wert kannte, durfte ich erkennen, was meinem Herzen guttut. In dem Moment, wo ich die Fremdbestimmung in der Vergangenheit liess, durfte meine Selbstliebe, mein Selbstbewusstsein, mein inneres Glück und meine innere Kraft wachsen. Ich vergab mir und allem, was mir in der Vergangenheit widerfahren war. Ich liess jeden einzelnen, schlechten Moment dort, wo er seinen Ursprung hatte, und befreite mich von allem, was mich nicht glücklich machte oder wo mich hemmte, mich selbst zu sein. Ohne diesen mentalen Ballast hatte ich plötzlich sämtliche Ressourcen zu meiner eigenen Verfügung. Dieses Gefühl der mentalen Freiheit und Selbstliebe kannte ich bis anhin nicht und ich wusste, auch wenn diese Zeit schrecklich war, sie hatte eine Aufgabe für mich, mit der ich über mich hinauswachsen durfte.

Mit diesem neuen Lebensgefühl startete mein persönlicher Weg zur Selbständigkeit als Therapeutin.

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